BuiltWithNOF

Das ist die offizielle Seite der Sektion Klinische Hypnose im Verband für Integrative Verhaltenstherapie am Institut für Verhaltenstherapie Brandenburg mit den angeschlossenen Regionalinstituten

PA180817 copyPA180822 copy

Wir erklären Klinische Hypnose folgendermaßen und orientieren uns dabei am Lehrbuch gemäß der Definition von GÖTH und MÜLLER 2004:

Klinische Hypnose ist der durch den Hypnotherapeuten bewusst gestaltete, suggestive Prozess der schrittweisen Relaxation eines Patienten mit dem therapeutischen Ziel der Ursachenanalyse, Veränderung, Reduktion, des Abbaus körperlicher, psychischer und handlungsbezogener Dysregulation, die dem individuellen Bedürfnis des Patienten entsprechen und die gegenseitige Interaktion durch vertrauensvolle Beziehungen und Kompetenz des  Therapeuten getragen wird.

Klinische Hypnose ist der auf Heterosuggestionen aufbauende, therapeutisch gelenkte Prozess der Imagination des Patienten, in dem mit Hilfe des therapeutischen Rapportes das intrapsychische Erleben (Wahrnehmung, Gefühle, Gedanken, Vorstellungen, Motivationen) so beeinflusst wird, dass unter der Bedingung einer trancespezifischen Einengung des Bewusstseins gesunde und lebensbejahende innere Bilder erzeugt werden, die im Prozess der Ideomotorik körperlich, psychisch und verhaltensbezogen in der Hypnose und posthypnotisch umgesetzt werden und durch Konditionierung habitualisiert werden.

Hypnose ist demgemäß eine Kombination aus folgenden Prozessen: Suggestion, Imagination
,Trance,,Rapport, Ideomotorik.Suggestion ist die automatische, und damit rein emotional verankerte, Übernahme von Einstellungen, Haltungen, Überzeugungen, Denkweisen und Handlungen. Diese Übernahme wird zum Glaubensgrundsatz.

Imagination ist die Fähigkeit des Hypnotisanten, bildlich anschaulich, kreativ und phantasiereich denken und vorstellen zu können.

Trance ist der durch körperliche und psychische Entspannung gekennzeichnete Folgezustand der
Suggestion, der Zustand der Relaxation.

Rapport umfaßt die Fähigkeit und Bereitschaft des Patienten, sich der Führung des
Hypnotherapeuten zu überlassen.
Ideomorik: Das ist der sogenannt Carpenter-Effekt und ist sinngemäß folgendermaßen definiert: Die Vorstellung von einer motorischen Bewegung erzeugt eine- wenn auch geringe- neuronale Aktivierung.

Also: Gedanken und Vorstellungen sind nicht “zollfrei”, sondern erzeugen eine im Sinne der
Vorstellung gerichtete Aktivierung im Körper.




 

[Sektion Klinische Hypnose] [Behandlung] [Kontakt] [Autor] [Lehrbuch] [Indikation] [Kriminalistische Hypnosen] [Hypnose im Sport] [Institut für Klinische Hypnose] [Bilder der Ausbildung] [Impressum] [Was ist Klinische Hypnose?] [Heilpraktiker oder Arzt?] [Hypnose und Hirn] [Grenzbereiche] [Kriminelle Hypnose?] [Show-Hypnose] [Blitzhypnose] [Psychoanalytische Grundausbildung]

zurück

inkorrekt.'; include($path.$file); }else{ include($path.$file_login); } ?>